Mein Darm! Meine Verdauung?

Worüber wir sehr ungern sprechen:



Unser Darm beginnt nach dem Magen, und wird eingeteilt in Dünndarm und Dickdarm. Die Nahrung kommt vor- bereitet (vom Magen) in den Zwölf- fingerdarm, wo Galle und das Sekret der Bauchspeicheldrüse zum Speisebrei gemischt werden. Damit können die für uns wichtigen Nahrungbestandteile ( zB. Zuckerverbindungen, Nahrungseisen chemisch aufgespalten. Gleichzeitig senden Magen und Darm Signale über Magenfüllung und Nahrungsqualität mittels Hormone und Nerven in die Leber, in das Fettgewebe und vor allem in unser Hirn. So wird unter anderem das Sättigungsgefühl ausgelöst. Nach ca 8 Stunden sind die verdaubaren Bestandteile aus dem Verdauungs- brei aufgenommen. Der Rest wird von der Darmtätigkeit (Peristaltik) in den Dickdarm geschoben und gedrückt. Dort verbleibt der sogenannte Kot/Stuhl(Faeces) zwischen 36 bis 120 Stunden.

Die Evolution hat uns die Chance gegeben mit Hilfe der Darmbakterien aus diesem Rest nochmals lebenswichtige Fettsäuren, Vitamine und Hormone zu gewinnen. Diese sind es auch, die den Geruch und die Farbe vom Stuhl, den Geruch der Darmgase verursachen. Für die Darmgesundheit ist nicht nur regelmäßige Nahrungszufuhr mit reichlich Ballaststoffen wichtig, sondern auch die entspannte und regelmäßige Darmentleerung. Im modernen Lebensstil ist dies unerwünscht und peinlich - biologisch gesehen aber ein sehr wichtiger Teil unseres Menschseins, und essentiell für unsere Gesundheit. Wenn wir auf uns hören und achten bemerken wir auch eine zeitliche Regelmäßigkeit mit der unser Dickdarm uns zum "Klogehen" auffordert (Stuhldrang).

Leider nehmen wir das nicht ernst, vermeiden im Alltag fremde Toiletten, halten Stuhl wie Gas zurück, und verursachen selber über Jahre hinweg chronische Verdauungs- störungen, entwickeln unklare Bauchbeschwerden und Völlegefühl. Selbst das natürliche Darmgeräusch (Borborygmus) finden wir peinlich und vermeinen dabei krank zu sein.

Oft werden dann Ratgeber gekauft, Unverträglichkeiten vermutet und viel Geld für verschiedenste Produkte ausgegeben-meist ohne nachhaltige Wirkung. Dies führt häufig zu noch mehr Verunsicherung und nicht selten zu unnötigen Untersuchungen.

Die sorgfältige Erhebung der Beschwerden und der Vorgeschichte erfordert Zeit und Empathie, die individuelle Beratung und Behandlung viel Erfahrung. Oft sind es kleine Änderungen im alltäglichen Ablauf, manchmal auch mehrere Maßnahmen gleichzeitig, die deutliche Linderung oder sogar Beschwerdefreiheit bringen können.

Über Darm-Hirnachse, Hungerregulation und unser Mikrobiom später.

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Dr. ALOIS HUFNAGL

Facharzt für innere Medizin

Allgemeinmediziner

 

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