Mitgefühl-soziale Kontakte-langes Leben

ist ein positives Lebensgefühl von Bedeutung?


In Gemeinschaft werden alle Emotionen verstärkt, fühlen wir uns sicherer

Wir Menschen sind soziale Säugetiere, die nur im Schutz eines Rudels, einer Gemeinschaft, unsere evolutionäre Entwicklung überleben konnten. Dafür haben wir eigene Hirnzentren ent- wickeln müssen, die diese an- spruchsvolle Lebensform steuern. Spezialisierte Zellen im Hirn spiegeln die anderen Mitglieder, deren Gefühle, als wären es unsere eigenen. Diese Spiegelneuronen sind bereits bei der Geburt angelegt. Andere Hirnzentren regulieren die notwendigen sozialen Fähigkeiten wie Nähe-Distanz, Nachgeben-Beharren, Helfen-Selbstschutz, Aggressions-Wutregulation, Selbstkontrolle, Führen-Unterordnen, ......…..uvm.

Diese Hirnzentren steuern unser Leben, Verhalten und unsere Eigenschaften. Sie sind als Systeme miteinander über Zellverbindungen verschaltet und arbeiten immer nach bestimmten Mustern (angeboren oder erlernt).

Auch das Mitgefühl ist eine natürliche, im Menschen angelegte Fähigkeit, die von einem der drei emotionalen Systeme gesteuert wird: Das Bedrohungssystem hilft uns, Gefahren zu erkennen und auf sie zu reagieren. Das Antriebssystem hilft uns dabei, lebenswichtige Ressourcen aufzuspüren. Das Beruhigungs- und Bindungssystem dagegen dient der Besänftigung und fördert Gefühle von Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit. 

gemeinsame Aktiviäten verbinden und harmonisieren

Empfindungen sozialer Nähe sind entscheidend für unsere Gesundheit. Sie reduzieren das vorzeitige Sterblichkeitsrisiko um 50% bis 91% (mit dem Aufgeben des Rauchens vergleichbar). Genau so, wie soziale Nähe positiv wirken kann - ist soziale Isolation sehr oft mit einer Vielzahl von negativen Effekten für die Gesundheit verbunden (höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankung, Bluthochdruck, Müdigkeit und Schlafstörungen, Verschlechterung körperlicher Bewegungsfähigkeit und der kognitiven Funktionsfähigkeit).

Mitgefühl bedeutet anteilnehmendes Fühlen (Empfinden) mit der Situation eines anderen Individuums. Es ist unter anderem durch Gefühle der Liebe und Freude sowie weitere positive Emotionen charakterisiert. Positive Emotionen haben Auswirkungen auf physiologische und neurologische Vorgänge.

Sie verbessern Problemlösungskompetenzen, Selbstachtung, Geselligkeit und Beziehungszufriedenheit, die Funktion des Immunsystems und der körperlichen Gesundheit.

Alles was unser Gehirn regelmäßig tut- es lernt, wird besser, lernt leichter-wird besser und automatisiert, baut das Neue in den Alltag an. Die regelmäßige Wiederholung verändert unser Hirnmuster, verändert die Verbindungen unserer Hirnnervenzellen- also können wir positive Gefühle auch erlernen und vertiefen.

Und diese neuen Hirnmuster verändern wiederum die körperlichen Vorgänge- der Blutdruck sinkt, wir haben weniger Schmerzen, die Verdauung funktioniert unbeschwerter, geringere Infektanfälligkeit verbessert den Alltag, weniger Stress- Schwitzen erleichtert Kontakte, erholsamer Schlaf steigert das Wohlbefinden, uvm. Mehr noch – die Hirnfunktionen – Lernen, Erinnern, Lösungen finden, Neugierde und zwischenmenschliche Beziehungsfähigkeit verbessern sich. Und genau diese sind die Grundlagen des eigenen Lebensgefühls, der Selbstwahrnehmung und des eigenen Wohlbefindens.

Die obige Frage muss eindeutig mit Ja beantwortet werden.

Impressum: Dr Hufnagl Alois. Grundlagen für  Inhalte der Beiträge sind Fachliteratur, aktuelle Studien und klinische Erfahrung, Bildquellen: eigene oder Pixabay

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